Die Lehre bleibt unangetastet ... und in der Praxis, na ja, schau' ma mal, Roman style... das, in der Nußschale, ist das Ergebnis der römischen Familiensynode. So ist es auch in BILD nachzulesen. Die Deutschen wollten, in ihrer deutschen Art, etwas Schwarz auf Weiß, was eh längst Praxis ist – ein laxer Umgang mit der Eucharistie und Aggiornamento 2.0.
Wer es gerne präziser (und pessimistischer) hat, hier eine ausführliche Analyse sowie ein spekulativer, aber sehr interessanter Hintergrundbericht.
Montag, 26. Oktober 2015
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Mittwoch, 9. September 2015
Wieder im Dienst
... und endlich auch mal wieder eine Erwähnung im Neuen Deutschland. Ist lange her, dass eine SED-Zeitung (ich glaube es war in den 90er Jahren die "Junge Welt") dazu aufforderte, meinen Kopf aufgespießt durch Berlin zu tragen.
Freitag, 21. August 2015
Freitag, 24. Juli 2015
Donnerstag, 9. Juli 2015
Der Pate
Endlich darf mit Superlativen um sich geschmissen werden, weil es sie nicht posthum verfasst werden, sondern es um die rechtzeitige Ehrung eines Mannes handelt, der epochalen Einfluss auf die deutsche Sprache hat. Für Pop-Literaten war Rainald Goetz immer der Pate. Aber er hat für so viel mehr Pate gestanden, noch so viel mehr Neues probiert und geschaffen, die webcam-hafte Bannung der Gegenwart ist seine. In BILD musste ich mich kurz fassen, deshalb heißt es hier, siehe oben: Wer in 1000 Jahren wissen will, wie wir lebten, muss Goetz lesen.
Aber bitte unbedingt auch die ernsthaften Elogen lesen, as Moritz Uslar is pointing out.
Freitag, 26. Juni 2015
It was great to have you
ERII ist wieder zuhause.
Nach einer ernsten, letzten Etappe, dem Besuch im 1945 von britischen Truppen befreiten KZ Bergen-Belsen. Hier ein beeindruckendes Bild von der Königin und Prinz Philip, wie sie nach der Kranzniederlegung nachdenklich durch die Lüneburger Landschaft schreiten
Ich bleib dabei: Die Bundesrepublik hätte sich ein bisschen mehr ins Zeug legen können. Tiefpunkt: Die Spreefahrt auf einer abgewetzten Schaluppe, mit Selfies-machenden Bootsleuten in T-Shirts...
Gibt es hier überhaupt noch Leute irgendwo, die das protokollarische Handwerk verstehen?
Die englische Königin ist 89. Mehr und mehr gibt sie Amtspflichten an ihren Thronfolger ab. Sehr viele Reisen außerhalb des Commonwealth wird sie nicht mehr übernehmen. Dass sie gerade Deutschland noch einmal die Ehre eines großen Staatsbesuchs gab, war ein Zeichen außerordentlicher Freundschaft zu diesem Land. Großbritannien ist es zu verdanken, dass wir – als Heuss und Adenauer 1951 als Staatsgäste im Buckingham-Palast empfangen wurden – den Status als Aussätzige verloren haben. Carlo Schmid schrieb damals in einem Gastbeitrag für den „Guardian“: „Die Deutschen empfinden dies als das Ende ihres Status als moralisch geächtete Nation“. Bei ihrem ersten Staatsbesuch vor genau 50 Jahren durfte sich die junge Bundesrepublik endlich einmal mit Glanz und Gloria präsentieren. Es war die formelle Wiederaufnahme in die Weltgemeinschaft.
Now she is gone. Um 13.52 Uhr hob ihr Flugzeug ab. Chance vertan.
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