Donnerstag, 8. November 2018

Eine Arie




Der NDR hatte mich freundlicherweise eingeladen, um in der Sendung "Klassik à la carte" zu sprechen. Meine Gastgeberin war Annemarie Stoltenberg, die Buchkritikerin von NDR Kultur. 

Ich durfte sogar ein paar Musikwünsche einbringen, darunter dies hier: 

"O Mio Babbino Caro", gesungen von Anna Netrebko.
Hier ist der Link zur Sendung.

Und ich durfte neulich in der Berliner Bibliothek des Konservatismus (eine Stiftung meines alten, 2009 verstorbenen Freundes Caspar von Schrenck-Notzing) sprechen. 
Hier das Video.

Mittwoch, 7. November 2018

Der Islam und wir

Irgendwie schade, dass schlecht geschriebene Bücher wie das Sarrazins über den Islam das Scheinwerferlicht abbekommen, das eigentlich das viel bessere und informativere und fundiertere Buch von Heinz-Lothar Barth verdient hätte. Es liegt inzwischen in zwei Bänden vor.


"Christus und Mohammed" räumt mit einer Menge von Missverständnissen hinsichtlich des Islam auf und erklärt – "ohne Schaum vor dem Mund" (Insider-Gag) – warum sich die Lehren des Charismatikers aus Mekka schlecht mit einer pluralistischen Gesellschaft vereinbaren lassen.
Hier bestellen!


Montag, 8. Oktober 2018

Hamburg strahlt

Hamburg ist schon eine verdammt schöne Stadt. Bin gestern mit dem Zug dorthin, strahlendes Wetter, nach einem Radio-Interview bei NDR Klassik (für das ich mir ein paar Musikstücke wünschen durfte) an der feinen Rothenbaumchaussee ein Spaziergang durch Harvestehude und Pöseldorf, Häuser von einer Schönheit, die geradezu ergreifend ist, vorbei an der alten Onassis-Villa zur Alster. Dann ein Tee im alten Reichshof (jetzt ein Hilton), später noch ein Auftritt beim NDR, diesmal in der Show der entzückenden früheren Washington-Korrespondentin Inka Schneider. Hier der Link zur Sendung. Danach mit dem Zug nach Berlin. Hier kommen die elegantesten Häuser im Grunewald nicht einmal gegen die Briefkästen der durchschnittlichsten Alster-Villa an.

To watch the show click the link in the text above


Donnerstag, 30. August 2018

Eh voilà! Mein Buch! #LässigerAnstand





Es ist da. Ab heute im Buchhandel! Übrigens auch als Hörbuch, gelesen vom großen Felix von Manteuffel, der zu seiner Lese- bzw. Vorleseerfahrung auch ein paar Gedanken auf YouTube geteilt hat.


Sonntag, 26. August 2018

Presseschau #LässigerAnstand

Der Countdown läuft. In wenigen Tagen ist man neues Buch erhältlich. Diese Zeitungen feuern die Vorfreude ein wenig an.



Und dann ist da noch ein Interview, das ich der "Mittelbayerischen Zeitung" gegeben habe. Hier ist es.



Dienstag, 7. August 2018

#Whatucando4yourcountry

Mein Beitrag zur Debatte über die Einführung eine Art sozialen Pflichtjahres für Schulabgänger in Deutschland: 


BILD, 7. August 2018

Es handelt sich freilich um eine Scheindebatte. Veranlasst vor ein paar Tagen von CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.

"AKK", die kurzzeitig (insb. von internationalen Medien) als mögliche Merkel-Erbin gehandelte ehemalige saarländische Ministerpräsidentin, ist Merkels Sonderbeauftragter für heiße Luft, die die vedrossenen Seelen im konservativen Stamm-Milieu der Union Seelen wärmen soll. 

Eine Pseudo-Debatte über etwas zu initiieren, das wissentlich von allen nennenswerten Entscheidern (allen voran ihrer Chefin) kategorisch abgelehnt wird und zudem eine Verfassungsänderung notwendig machen würde, nur um ein paar Sympathie-Punkte bei vergrätzten Stammwählern zu ergattern, ist nicht ganz redlich, aber sei's drum. 

Wenigstens gibt es uns im Sommerloch Gelegenheit, zu einem tatsächlich vorhandenen gesellschaftlichen Defizit das Wort zu erheben. Ich spreche von der schwindenden Kohäsion der Gesellschaft. Heribert Prantl, den ich, glaube ich, noch nie zitiert habe, schreibt heute dazu in der SZ: "Man braucht Menschen, die wissen und erfahren haben, dass es eine Gesellschaft gibt und dass für deren Nöte nicht ein abstrakter Staat, sondern eine konkrete Gemeinschaft zuständig ist. (...) Die wirtschaftlichen Gegenargumente, die von Vergeudung von Lebenszeit fabulieren, kennt man schon. Solches Reden hat dazu geführt, dass die Schulzeit verkürzt und das Studium verschult wurde. So hat man den Egoismus gezüchtet. Das Pflichtjahr ist ein Anti-Egoismus-Jahr." Exactement!

Das Problem: 
Artikel 12 Grundgesetz. 
Niemand darf zu einer Arbeit verpflichtet werden, außer – und da hatten die Verfassungsväter vor allem Bauern im Blick, die früher in Notlagen ihre Fuhrwerke und Arbeitskraft der Gemeinschaft zur Verfügung stellten – im Rahmen "einer herkömmlichen Dienstleistungspflicht für alle". Herkömmlich im Sinne von, erlaubt ist, was auch schon früher Usus war. Das wäre ein soziales Pflichtjahr nicht. Und um auch nur ein klitzekleines Wörtchen wie "herkömmlich" im GG zu ändern, bedarf es einer 2/3-Mehrheit im Bundestag. Wie gesagt, das wusste AKK, die Scheindebattenbeauftragte im Konrad-Adenauer-Haus.