Sonntag, 26. Januar 2020

#FreeBritain

Die Daily Mail hat mich gebeten, ihren Lesern vor dem nun tatsächlich anstehenden #Brexit ein wenig Mut zuzusprechen. Angesichts einer Lenin zitierenden Kanzlerin, eines den Wohlfahrtsstaat nicht in den Griff kriegenden Macrons, eines brachliegenden Italiens und einer sozialistisch-radikalen Regierung in Spanien, ist das mir das nicht schwer gefallen. Hier der Link zur Online-Version des am Samstag erschienenen Artikels.



Montag, 13. Januar 2020

#Megxit Die Analyse



Hoffentlich verzeihen Sie mir diese deutlichen Worte zur Princess of Woke.
Hier klicken.
Und hier noch ein Interview mit mir zu dem Thema in der Heinrich-Heine-Zeitung.


Donnerstag, 26. Dezember 2019

Do They Know It's (Still) Christmas?

BILD hat mir gestattet, die Weihnachtszeit mit einer kleinen Serie zu begleiten, um daran zu erinnern, dass es in dieser Zeit um mehr geht als Klingglöckchenklingelingeling. Leider sind nicht alle Folgen online abrufbar. Aber ein paar. 
    Die letzte Folge ist am 24-ten erschienen, hier ein Screenshot aus der gedruckten Ausgabe. Der 24te ist, was wenige wissen, interessanterweise ja noch ein reiner Fasten- und Vorbereitungstag für das Fest, das erst in der Nacht zum 25-ten beginnt und zugleich der Gedenktag von Adam und Eva. Warum das so ist, darüber haben sich schon viele kluge Menschen den Kopf zerbrochen. Hier ein kurzer Podcast zu dem Thema von Radio Horeb.     Morgen (27-ter) gedenken wir dem Apostel Johannes und übermorgen (28t-ter) ist der Tag der Unschuldigen Kinder ... so folgt ein wichtiger Feier- und Gedenktag nach dem anderen bis zum Sonntag nach Heilige Drei Könige. 
   In diesem Sinne weiterhin FROHE UND GESEGNETE WEIHNACHTEN!


Samstag, 14. Dezember 2019

#BorisJohnson The Irresistible Rise



Es ist ein Riesenvorteil, unterschätzt zu werden. 

Um dem Phänomen Boris Johnson auf die Spur zu kommen, 

empfehle ich diesen Dokumentarfilm von Michael Cockerell. 

Und als Begleitlektüre, das, was ich gestern auf BILD.de geschrieben habe.










Dienstag, 10. Dezember 2019

Ziemlich geflasht #TristesseRoyale


Neulich wurde irgendwo, ich glaube es war im Feuilleton der ZEIT oder der F.A.Z., die Frage erörtert, ob Literaten heute beim Verfassen ihrer Werke noch den Ewigkeitswert ihrer Bücher im Blick haben. Anlass war die Tatsache, dass das Literaturarchiv in Marburg schon zu Lebzeiten Dokumente, Manuskripte und Krimskrams (darunter diverse Flugtickets und Restaurantbelege) von Christian Kracht erworben hat. 

Christian Kracht, das ist inzwischen völlig unstrittig, gilt inzwischen als einer der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller überhaupt. Dass aber – vielleicht in seinem Windschatten – auch der Gesprächsband "Tristesse Royale" mittlerweile zum Kanon der jüngeren deutschen Gegenwartsliteratur gehört, wird nicht nur dadurch belegt, dass es inzwischen einen ganzen Stapel von Sekundärliteratur über das Buch gibt, sondern auch dadurch, dass es 20 Jahre nach seinem Erscheinen immer noch für hitzige Diskussionen und Spekulationen sorgt, ja sogar, dass die Empörung, die uns (Bessing, Kracht, Stuckrad & moi) bei seiner Veröffentlichung entgegen schlug, immer noch lebendig ist.

Jüngstes Beispiel: Der Popkultur-Podcast "Das war vor Jahren" hat sich, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums, dem Thema "Tristesse Royale" angenommen. Sich anzuhören, wie zwei Popkultur-Nerds zwei Stunden über "Tristesse Royale" sprechen ist nur etwas für absolute Hardcore-Fans, auch weil man wenig über den Inhalt des Buches, dafür umso mehr über die Befindlichkeiten der Nerds erfährt, was wiederum beweist, dass sich der Gesprächsband – und wir, die Protagonisten – hervorragend als Projektionsfläche eignen, was natürlich ein wirklich guter Indikator für den Ewigkeitswert dieses Buches ist, das wir damals tatsächlich "nur für den Moment" rausgehauen haben, fest davon ausgehend, dass sich kein Schwein je dafür interessieren wird. Hier der Link zum Podcast

Die Tweed-Jacke, die ich (rechts auf dem Bild) trage, Mitte der 90-er Jahre des vergangenen Jahrtausends in einem Second-Hand-Shop in London erworben, gehört übrigens immer noch zum festen Bestandteil meiner Garderobe. Auch sie besitzt somit Ewigkeitswert.

Freitag, 22. November 2019

Andrew. The other side of the coin

Andrew took the fall. It is time to look at the matter from a different perspective.

Andrew was never accused of any criminal conduct. The controversy was about a friendship. One uncouth friendship, surely, but a friendship nonetheless. Many eminent figures were part of Epstein's circles. A certain Bill Clinton praised Epstein loudly for his philanthropic work. Did Clinton know about Epstein's special leaning? He certainly did, he even openly joked about it, calling Epstein's private jet "Lolita Express", while continuing to mingle with him and use his jets for his convenience...

Another thing to keep in mind: Royals are often surrounded by shady figures. People with recently acquired wealth – this is the usual procedure in Anglo-Saxon countries – do their best to donate money to the "right" causes and charities, preferably those with royal patrons, to buy their way into higher echelons of society and gain prestige. Countless hospitals, operas and charities owe their existence to this system. Do the royals enjoy these forced-upon acquaintances? Hardly. They endure them out of duty.

Clearly though, Prince Andrew associated with Epstein in a manner "not becoming" for a prince of the realms. Epstein was a monster. People turned a blind eye. This is shameful. He took advantage of young girls' financial needs (and wants) to turn them into sex-slaves. But: Do you remember the scene in the gospel where Jesus saves Magdalene from being stoned to death? The crucial line is: "Let him who is without sin cast the first stone!" Britain (and Germany) are the most important markets for porn-sites such as Youporn. How many of the women there take part in porn-productions out of their free will? How many are taken advantage of in a manner not that different from how Epstein coerced his women? Does anyone who watches these clips spend a second thinking about the predicament of these women? It is quite right to furious about men like Epstein. However, one should check one's browser history before casting stones.

The bright side of it all? This whole solid affair gives the Prince of Wales the opportunity to tighten his reigns, this is at least the take-away from all this by Peter Hunt, the long-time royal correspondent of the BBC. You can read his take here in a piece for the Speccie.


Freitag, 1. November 2019

Mittel und Titel

Es hat diverse kaiserliche und königliche Hoheiten gegeben, die sich für ein Leben jenseits höfischer Konventionen entschieden haben. Ein prominentes Beispiel ist der in Berlin-Kreuzberg ruhende Leopold von Österreich (alias Leopold Wölfling). Googelt ihn, um seine Geschichte zu erfahren! Werden Meghan und Harry einen ähnlichen Weg gehen? Hier ein paar Gedanken dazu. Sie würden, im Gegensatz zum armen Leopold, dann zwar ohne Titel, aber sicher nicht ohne Mittel auskommen müssen.

Das Grab des Erzherzogs in Berlin-Kreuzberg