Heute Morgen, Berlin, 9 Uhr morgens.
Die Straßen gesäubert.
Die Stadt ist bei der Arbeit.
Deutschland surrt.
Im südlichen Schwarzwald, wo Löw herkommt, gab es früher übrigens in jedem Dorf traditionsgemäß einen eigenen Uhrmacher.
Högschde Konzentration.
Högschde Präzision.
Da sind wir Weltmeister.
Deshalb sind wir Weltmeister!
Für OZY hab ich neulich ein Stück über Löw geschrieben. Und auch eines über den Fotografen Andreas Mühe.
Ebenfalls ein Beispiel für Vorsprung durch Technik.
Der polnische Außenminister wurde abgehört?
Jetzt kennt die ganze Welt sein derbes Vokabular?
Lächerlich. Das hier sind die raffiniertesten Beleidigungen der Welt.
Viel ist gewitzelt worden über die zeitliche Koinzidenz von Abtritt des spanischen Königs und spanischer Fußball-Nationalelf. Das unterlasse ich zu Gunsten eines selektiven Überblicks über die von mir im Laufe des Thronwechsels verfassten Texte für die gedruckte BILD und BILD.de.
Hier ein Stück über die eigenartige Stellung des Königs in Spanien, hier Wissenswertes über Felipe sowie ein Stück über die kleine Leonor.
Und ein Resümee des heutigen Tages inkl. Ausblick auf die Probleme, die nun auf Felipe warten.
Ein Fußball-Fan war Frank Schirrmacher (1959-2014) nicht. Am Tag der WM-Eröffnung zu sterben ist fast schon ein Statement.
Sein Tod reißt ein tiefes Loch. Im Leben von Rebecca, seiner großartigen Frau, im Leben ihrer kleinen Tochter. Im intellektuellen Leben Deutschlands. "Es wird nun nicht nur seine Person sein, die man vermisst, sondern auch die vielen seiner ungeschriebenen Bücher, seiner ungeführten Debatten", wie es im unfassbar präzisen Nachruf in der Süddeutschen Zeitung heißt. Verfasst (ausgerechnet?) von Gustav Seibt und Franziska Augstein.
Ich hatte auch schon die Ehre, unter ihm zu arbeiten. Er war immer milde mit mir. Ob das für mich spricht? Da bin ich nicht einmal so sicher. Ein Freund, auch ein ehemaliger Untergebener, schrieb mir gestern: "Ich bin lieber von ihm kujoniert worden als von anderen hofiert."
In New York wird das legendäre Chelsea Hotel wiedereröffnet.
Meine Schwester Gloria wurde vom neuen Management gebeten, die legendärsten Gäste des Hotels zu portraitieren.
Zur Eröffnung der Ausstellung (mit dem genialen Titel "Come On Darling Don't Be Mad") stieg gestern Abend eine Party.
Hier, als kleine Erinnerung an die pop-historische Relevanz des Ortes, eine kleine fotografische Kulturgeschichte aus dem Guardian:
The best Chelsea Hotel moments ever